FUE Methode

Einer der modernsten Wege zur Behebung Ihres Haarausfalls ist die mikrochirurgische Eigenhaartransplantation nach der FUE-Methode. Da sie sich besonders feiner Instrumente bedient, gilt sie als ausgesprochen sanfter und schonender Eingriff.

FUE ist die Abkürzung für „Follicular Unit Extraction“, also für die Entnahme, die Zwischenlagerung und die Implantation sogenannter follikularer Einheiten (FU). Das sind natürliche Gruppierungen von ein bis vier (in seltenen Fällen auch fünf) Haaren.

Bei Ihrer FUE-Transplantation werden diese Haargruppierungen mit einer Hohlnadel aus dem Haarkranzbereich entnommen und in die kahlen Kopfareale verpflanzt.

Vor dem Verpflanzen wird die Gruppe auf Gesundheit überprüft und dann bis zur Implantation in einer Nährlösung aufbewahrt.

Natürliche Gruppierungen von Haaren

Das Einsetzen erfolgt meistens mit der Pinzette in einen kleinen Hautschlitz, der mit speziell angefertigten, zwischen 0,6 und 1,5mm breiten Klingen erzeugt wird. Statt der Klinge kann auch eine Injektionskanüle verwendet werden. Zu beachten ist dabei der richtige Winkel des Haares und eine zum Empfängerareal passende Dichte.

Die Stellen der Haarentnahme haben einen Durchmesser von nur 0,6 bis 0,8 mm. Die entsprechend kleinen, bei der Entnahme austretenden Blutströpfchen hinterlassen daher nur minimale Wunden, die nicht genäht werden müssen, sondern sich bereits nach wenigen Stunden schließen und dann mit bloßem Auge kaum mehr erkennbar sind.

Der Eingriff führt zu keinerlei Wundschmerzen, sondern erzeugt allenfalls für wenige Tage einen leichten Juckreiz.

Ein weiterer großer Vorteil der FUE-Methode: Man kann auch Körperhaare transplantieren. Dabei ist allerdings zu beachten, dass diese meist eine andere Struktur und Farbe als Kopfhaare haben.